Projekt Lokale Risikolandkarten

Status: in Planung

 

Projektidee

Alljährlich wird auf dem World Economic Forum in Davos eine Risikoliste gepflegt und fortgeschrieben. Eine Liste die darstellt welche Risiken global für Wachstum und Wohlstand bestehen.

 

Im Rahmen des Projekts wird für eine Region über drei Phasen eine lokale Risikolandkarte erstellt, die auch als Zulieferung für übergeordnete Risikolandkarten (Land, Bund,…...) verwendet werden können.

 

Die Risikolandkarte nach Etablierung der Prozesse kann turnusmäßig IT-gestützt aktualisiert werden.

 

Phase 1

Jeder Bürger der Region kann in der 1. Phase der Initiative seinen Beitrag abgeben wenn er gefragt wird nach

  1. den lokalen Handlungsfeldern, die er ganz konkret auf lokaler Ebene sieht und
  2. den Stärken, die er im Kontext Nachhaltigkeit - vielleicht auch unabhängig von der Rolle dir aktuell in einem bestimmten Unternehmen einnimmt - in den Prozess einbringen könnte

So entsteht auf lokaler Ebene eine Übersicht der Handlungsfelder, aber auch der Stärken der Region im Kontext der Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Bandbreite.

 

Doch wie jetzt das ganze sortieren und priorisieren? Wie ob der Masse der Themen das Thema identifizieren, das mit den verfügbaren Ressourcen in einer überschaubaren Zeit bis zu einem multiplikationsfähigen Meilenstein gebracht werden kann?

 

Phase 2

In der zweiten Phase kommen dafür wieder das Crowd-Wissen und die Werkzeuge des Social Forecasting zum Einsatz und es wird mit den in Phase 1 ermittelten Ergebnisartefakten gearbeitet.

 

Wiederum sind alle Bürger der Region aufgefordert, die Maßnahmen, die für die Region identifiziert wurden zu bewerten und zwar im Vergleich mit all den anderen Maßnahmen, die sich auf der Liste finden.

 

In dieser Phase werden klare Bewertungskriterien vorgegeben, z. B.

  • Umsetzungszeit max. 12 Monate
  • •Budget max. x EUR

Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass nicht die Entscheidung von oben kommt, sondern dass die Bürger entscheiden. Dieser Aspekt der Entscheidungshoheit ist weltweit einzigartig und wird bei allen Bürgern auf große Resonanz stoßen. Nie zuvor, konnten wir selbst über konkrete Projekte entscheiden.

 

Natürlich wird durch ein umfassendes Regelwerk und sinnvolle Nebenbedingungen (z. B. Zeit, Budget, Machbarkeit) sichergestellt, dass keine Fantasieprojekte entstehen. Zudem stellen ein im Crowdsourcing international renommierter Konsortialpartner sicher, dass der Crowd-Prozess reibungslos verläuft.“

 

Was haben wir am Ende dieser Phase?

 

Am Ende dieser Phase liegt eine priorisierte Liste der Themen vor. Eine Liste, die erstellt wurde von und mit den Bürgern der ausgewählten Region. Eine Liste, bei deren Priorisierung die Bürger mit all ihren Erfahrungen direkt mitgewirkt haben. Das Projektteam stellt vor Veröffentlichung der Liste sicher, dass diese projektkonform und sinnhaft ist und wird ggf. Änderungen vor der Veröffentlichung vornehmen.

 

Phase 3

In der dritten Phase der Initiative erfolgt nun die Umsetzung von auf auf der Liste enthaltenen Projektvorschläge.

 

Und je konkreter, je plastischer eine Maßnahme in Phase 2 beschrieben und bewertet werden konnte, desto gezielter kann das entsprechende Thema in dieser 3. Phase umgesetzt werden.

 

Wobei auch hier die Projekte wieder von und mit den Bürgern der Region gestaltet werden.

 

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