Projekt community

Status: Abgegeben zur DATEV

 

Gegenstand des Projektes NAWOTUM.community ist es, eine Plattform zu schaffen, die den Austausch der an Nachhaltigkeitsprojekten interessierten Akteure aus Wissenschaft, IT-Wirtschaft und Verwaltung unterstützt. Die Plattform soll sowohl zur Anbahnung von Projekten wie auch zur Öffentlichkeitsarbeit und Verwertung der Ergebnisse genutzt werden. Die Plattform soll eine längerfristige Kommunikation und den Austausch insbesondere auch unter Einbeziehung von Akteuren aus Verwaltung und der Bürgerschaft ermöglichen und fördern. Damit will die  NAWOTUM.community-Plattform den Dialog zwischen Wissenschaft und IT-Industrie einerseits und Verwaltung und Bürger andererseits stärken. Sie begegnet damit dem Dilemma, dass die Ergebnisse aus Forschungsprojekten im Nachhaltigkeitsbereich häufig nur über wissenschaftliche Publikationen kommuniziert werden, die aber einen großen Teil der Bevölkerung sowie auch Mitarbeiter in Verwaltungen kaum erreichen. Ebenso soll eine im Vergleich zu Verwertungsaktivitäten von Projekten längerfristige Existenz der Plattform erreicht werden, sodass auch Erfahrungen aus verschiedenen Projekten gebündelt und diskutiert werden können.


In einer ersten Phase (Aufbau) soll mit Hilfe einer Förderung durch die DATEV-Stiftung die NAWOTUM.community-Plattform als Portal aufgesetzt werden und erste Akteure, die bereits in Antragstellungen bei Drittmittelgebern involviert waren, ihre Profile auf der Plattform hinterlegen. Darauf aufbauend werden gezielt weitere Partner aus Wissenschaft, IT-Industrie, Wirtschaft und Verwaltung akquiriert, wobei eine Beteiligung der Bürger durch die Präsenz von Repräsentaten der NAWOTUM.community auf einschlägigen Messen und Kongressen sowie elektronisch über Kommentarfunktionen und Abstimmungen ermöglicht wird.


In einer zweiten Phase (Projektaquisition) erfolgen weitere Antragstellungen bei Drittmittelgebern, wobei die Plattform zur Anbahnung der Antragsaktivitäten genutzt wird. Ein Alleinstellungsmerkmal der NAWOTUM.community soll es hierbei sein, dass Ideen auch mit regionalem Bezug von Seiten der Bürgerschaft, Verwaltungen oder interessierter Unternehmer geäußert werden können. Dies wird gegenwärtig nur unzureichend von der Förderlandschaft abgebildet, da Ideen überwiegend von der Wissenschaft oder von größeren, überregional tätigen Unternehmen ausgehen und ein "Sprachrohr" für regionale Ideen und Probleme fehlt -- obwohl deren exemplarische Adressierung übertragbare Ergebnisse hervorbringen kann.


Sind schließlich erfolgreich Förderprojekte initiiert, wird die Plattform in einer dritten Phase (Verstetigung) zur Kommunikation der Ergebnisse unter Einbeziehung der Verwaltungen und Bürger genutzt. Dies erfolgt durch die Präsenz auf wissenschaftlichen Kongressen wie auch bürgernahen Informationsveranstaltungen. Insbesondere der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Nachhaltigkeit soll dabei Beachtung geschenkt werden, indem ein separates Forum für die Kommunikation von Doktoranden und Studenten im Nachhaltigkeitsbereich geschaffen wird. Da durch die Förderprojekte auch der Betrieb der Plattform unterstützt werden soll, finanziert sich die Plattform ab dieser Phase selbst.

 

Insgesamt soll durch NAWOTUM.community der Austausch zwischen Wissenschaft und IT-Industrie einerseits und zwischen regionalen Verwaltungen und Bürgern andererseits gefördert werden, der in der bisherigen Förderlandschaft oft zu kurz kommt. Die Erfahrungen sollen auch über die Dauer einzelner Projekte hinweg dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, sodass eine Wissenssammlung entsteht, die als "Informationsdrehscheibe" langfristig wirksam ist.

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