Projekt Smart Service Stadt (COSIMO)

Status: Antrag abgegeben

 

Projektskizze COSIMO an das BMBF abgegeben zur Ausschreibung Smart Service Stadt.

 

Förderungsgeber

 

Bundesministerium für Bildung- und Forschung

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für "Smart Service Stadt: Dienstleistungsinnovationen für die Stadt von morgen" im Rahmen des Forschungsprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen."

 

Zusammenwirken der Partner

 

Die Entwicklung und Evaluation der im Projekt Smart Service Stadt angestrebten Projektergebnisse erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit wissenschaftlicher Partner, Methodenpartner und Praxispartner. Auf Seiten der Wissenschaftspartner bringt die Universität Rostock ihr Know-how im Bereich der Prozess- und Datenmodellierung und der Konzeption von Informationssystemen ein. Dieses wird ergänzt vom Industriepartner MID, der Modellierungswerkzeuge und seine Kompetenzen im Bereich der Anforderungserhebung einbringt. Die Partizipationsplattform und die Analysealgorithmen sowie auch das Know-how zur Anwendung werden vom Industriepartner Analyx (CrowdWorX) eingebracht. Die Konsortialführung OPUS IMPERO (Adrian Vogler) ergänzt dies um praktische Erfahrungen im Management großer Projekte in der Praxis, die ein Gelingen des Gesamtprojekts sicherstellen. Darüber hinaus bringt sie ihre Kompetenzen im Bereich des Wissensmanagements ein und stellt den Know-how-Transfer in anschließende anwendungsnahe Projekte sicher. Insgesamt ist das Konsortium durch den Mix aus wissenschaftlichen sowie Industrie- und Verwaltungs- und Anwendungspartnern in idealerweise geeignet, den Erfolg des Vorhabens und die breite Anwendbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen.

 

Projektziele

 

Ziel des Projekts ist es, eine cloudbasierte Modellierungs- und Simulationsplattform zu entwickeln, die erstmals neuartige Crowdsourcing-Partizipationsformate zur Akzeptanzvorhersage mit Modellierungs- und Simulationskomponenten kombiniert, um so eine bisher nicht mögliche zuverlässige, schnelle und aufwandsarme Gestaltung und Validierung bürgergenerierter Dienstleistungen unter Einbeziehung aller relevanten Akteure im urbanen Kontext zu erreichen.

 

Die Partizipationsformate sollen dabei so konzipiert werden können, dass bei Bedarf online im Web initiierte Veranstaltungen (sog. Kampagnen) einen Übergang zu offline-Verfahren aufweisen und als Vorstufe für reale Treffen der Akteure dienen können. Eine Kampagne ist dabei eine zeitlich begrenzte Phase der Ideenfindung, Modellierung und Validierung einer Dienstleistung durch die betreffenden urbanen Akteure in einem Online-Tool. Selbstverständlich werden dabei auch finanzielle und sonstige Nebenbedingungen in Kampagnen vorgegeben, die von allen Teilnehmern in Ihren Beiträgen/Vorschlägen beachtet werden müssen, um zu realisitischen Ergebnissen zu kommen. Es werden für alle Teilnehmer transparente Bewertungs- und Entscheidungsprozesse angewendet werden, die durch hochpräzise Crowdsourcing-basierte Bewertungsmethoden wie Social Forecasting oder Pairwise Voting unterstützt werden. Dieses Vorgehen steigert die Erfolgswahrscheinlichkeit und Akzeptanz bei der späteren Umsetzung der Dienstleistungen enorm und reduziert Widerstände gegen die von der Verwaltung durchgeführten Maßnahmen erheblich (ein Negativbeispiel für die Folgen fehlender Bürgerbeteiligung ist das Vorhaben „Stuttgart 21“).

 

Über die reine Ideenfindung hinaus soll durch eine testweise Ausführung der Dienstleistungen (Dienstleistungs-Simulation) in der cloudbasierten Plattform eine Validierung der Dienstleistungen ermöglicht werden, bevor diese großflächig im urbanen Kontext eingeführt werden. Diese Maßnahme führt zu einer enormen Steigerung der Planungssicherheit und vermeidet Kostenexplosionen und sonstige Überraschungen beim Aufbau einer neuen Dienstleistung. Die Dienstleistungs-Simulation soll auch für Verbesserungen der bereits angebotenen urbanen Dienstleistungen eingesetzt werden können, um die mit Änderungen verbundenen Auswirkungen schon vor einer Umsetzung genau beurteilen zu können.

 

In der Summe ist die geplante Plattform ein hoch effizientes, transparentes und demokratisches Instrument zur Gestaltung urbaner Dienstleistungen, das zur nachhaltigen Entwicklung urbaner Räume beitragen wird. Insbesondere die Einbeziehung der Bürger, die selbst Dienstleistungen generieren können und die Validierung der Dienstleistungen durch die testweise Ausführung (Simulation) stellen den innovativen Kern der beabsichtigten Entwicklung dar.

 

Weitere Projektdaten

 

Projektlaufzeit: 36 Monate

Projektzeitraum: 03/2016 - 02/2019

 

Projektbeteiligte des Verbundprojekts

 

AOI, Winkelhaid

Universität Rostock

Analyx GmbH, Berlin

MID GmbH, Nürnberg

Urbanista, Hamburg

 

Value-Partner des Verbundprojekts

 

Aktives Neumarkt e. V.

urbandigits, Hamburg

Unser Wissen für unsere Region e. V., Winkelhaid Value-Partner des Verbundprojekts (ohne Förderung)

Druckversion Druckversion | Sitemap
© OPUS IMPERO | Impressum