Projekt Digitalisierung der Arbeit (PANIWO)

Status: Antrag abgegeben

 

Förderungsgeber


Bundesministerium für Bildung- und Forschung
„Arbeit in der digitalisierten Welt“ im Rahmen des FuE-Programms „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“.

Schwerpunkt: Digitalisierung der Arbeit als soziale Innovationschance.

 

Zusammenwirken der Partner


Die Entwicklung und Evaluation der im Projekt PANIWO angestrebten Partizipationsplattform erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit wissenschaftlicher Partner, Methodenpartner und Praxispartner. Auf Seiten der Wissenschaftspartner bringt die Universität Rostock ihr Know-how im Bereich der Prozess- und Datenmodellierung und der Konzeption von Informationssystemen ein. Dieses wird ergänzt vom Industriepartner MID, der Modellierungswerkzeuge und seine Kompetenzen im Bereich der Anforderungserhebung einbringt. Die Universität Bamberg bringt ihre wissenschaftliche Expertise in Bezug auf die Erforschung von Phänomenen im Bereich der Arbeit mit ein und greift dabei auf die Datenbestände und Analysen des IAB der Bundesagentur für Arbeit zurück. Die Partizipationsplattform und die Analysealgorithmen sowie auch das Know-how zur Anwendung werden vom Industriepartner Analyx eingebracht. Die Konsortialführung OPUS IMPERO (Adrian Vogler) ergänzt dies um praktische Erfahrungen im Management großer Projekte in der Praxis, die ein Gelingen des Gesamtprojekts sicherstellen. Darüber hinaus bringt sie ihre Kompetenzen im Bereich des Wissensmanagements ein und stellt den Know-how-Transfer zusammen mit ATOS in an PANIWO anschließende anwendungsnahe Projekte sicher. Insgesamt ist das Konsortium durch den Mix aus wissenschaftlichen sowie Industrie- und Verwaltungs- und Anwendungspartnern in idealerweise geeignet, den Erfolg des Vorhabens und die breite Anwendbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen.

 

Projektziele


Ziel von PANIWO ist es, eine Methode und Plattform zu entwickeln, mit der neuartige Partizipationsformate
in Form von Kampagnen und innovativen Crowdworking-basierten Bewertungsmethoden zur Gestaltung der digitalen Arbeit erprobt werden sollen. Mit dieser Plattform wird es erstmals möglich, wesentliche Aspekte der Arbeitsgestaltung durch die Mitarbeiter selbst zu definieren und dabei gleichzeitig transparente, für das Management nachvollziehbare Bewertungs- und Entscheidungsprozesse anzuwenden. In der Summe ermöglicht die PANIWO-Plattform damit eine effiziente, transparente, demokratische und Bottom-up getriebene Arbeitsgestaltung, die zur nachhaltigen Motivation der Mitarbeiter beitragen kann. Verbesserungen der Arbeit im Sinne der „guten Arbeit“ können über Innovationskampagnen initiiert und mit innovativen, hochpräzisen Crowdworking-basierten Bewertungsmethoden bewertet werden. Dies schafft eine hohe Motivation und setzt Energien unter den Mitarbeitern frei. Hierdurch kann flexibel und im abteilungsübergreifenden Konsens auf die Herausforderungen digitalisierter Arbeit wie der Informationsüberflutung, Entgrenzung der Arbeit, hohe Dynamik, Individualisierung reagiert werden. Die Plattform stellt somit eine Antwort auf die Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt dar und ist ein Medium zur Gestaltung der „guten Arbeit“. Dieses besitzt das Potenzial, der drohenden Polarisierung durch die Digitalisierung in hoch- und geringqualifizierte Tätigkeiten durch engagierte, motivierte und flexible Mitarbeiter wirkungsvoll zu begegnen.

 

Weitere Projektdaten


Projektlaufzeit: 36 Monate
Projektzeitraum: 01/2016 – 12/2018

PANIWO

ePaper
Neue Partizipationsformate für die "Community of Work" in der digitalisierten Arbeitswelt


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